Augsburgerin wegen Anstiftung zum Drogenhandel verurteilt: Bewährungsstrafe für Mutter

03. Juni 2025 , 07:30 Uhr

Eine 42-jährige Augsburgerin wurde verurteilt, weil sie ihren minderjährigen Sohn zum Marihuana-Handel anstiftete und selbst Drogen weitergab. Das Gericht verhängte eine Bewährungsstrafe sowie weitere Auflagen.

Am Montag verurteilte das Augsburger Amtsgericht eine 42-jährige Frau, weil sie ihren Sohn zum Handel mit Marihuana angestiftet hatte. Die Frau organisierte für ihren zur Tatzeit 17-jährigen Sohn ein Treffen mit einem Marihuana-Abnehmer in Meitingen.

Darüber hinaus gab die Frau selbst Marihuana an eine 16-Jährige weiter und nahm im Gegenzug Amphetamin an. Das Gericht verhängte eine Strafe von acht Monaten auf Bewährung.

Zusätzlich muss die Verurteilte 4.500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Für drei Jahre wird sie einem Bewährungshelfer unterstellt. Während dieser Zeit müssen zudem regelmäßige Urinproben auf Marihuana überprüft werden.

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