Auf der stark frequentierten Bahnstrecke zwischen München und Augsburg kam es aufgrund eines Polizeieinsatzes am Montag zu massiven Behinderungen. Nach Angaben der Bundespolizei wurden zwei Personen gemeldet, die im Bereich Mammendorf eine Lärmschutzwand besprühten. Um eine Gefährdung während der laufenden Fahndungsmaßnahmen auszuschließen, sperrten die Einsatzkräfte die gesamte Strecke für über eine Stunde.
Die Bilanz der Unterbrechung ist umfangreich: Insgesamt waren 70 Züge von der Sperrung betroffen. Während zwei Verbindungen komplett gestrichen werden mussten, fielen acht weitere Züge teilweise aus. Bei zahlreichen weiteren Verbindungen kam es im gesamten Streckennetz zu erheblichen Zeitverzögerungen. Erst nach Abschluss der polizeilichen Suche konnte die Trasse wieder für den regulären Bahnverkehr freigegeben werden.