Ministerpräsident Markus Söder hat am Montag während seiner USA-Reise mit einer bayerischen Delegation das Werk von Everllence, ehemals MAN Energy Solutions, in Houston besucht. Der Standort in Texas fungiert als einer der zentralen Vertriebs- und Servicestützpunkte des Augsburger Unternehmens und sichert die Energieversorgung in Nord- und Südamerika ab. Söder betonte vor Ort die globale Nachfrage nach bayerischer Ingenieurskunst und verwies auf die USA als wichtigsten Handelspartner des Freistaats außerhalb Europas, insbesondere in den Kernsektoren Automobil- und Maschinenbau.
Ein aktuelles Prestigeprojekt von Everllence verdeutlicht die technologische Führungsrolle: Für den Standort Boston fertigt das Unternehmen derzeit die größte Dampfwärmepumpe der Welt. Diese innovative Anlage soll künftig eine Fläche von etwa 6,5 Millionen Quadratmetern mit klimaneutraler Fernwärme versorgen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Die Bayerische Ingenieurskunst erweist sich somit als entscheidender Faktor für internationale Infrastrukturprojekte. Der Besuch beim Everllence Houston Werk unterstreicht die engen wirtschaftlichen Verflechtungen und das Potenzial für künftige Kooperationen im Bereich grüner Technologien. Laut Söder ist die Präsenz bayerischer Firmen in den USA ein Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern im globalen Maschinenbau. Mit der Fokussierung auf klimaneutrale Fernwärme setzt das Augsburger Unternehmen zudem Maßstäbe für die weltweite Energiewende.
(Foto: Der Austausch der Letter MAN zu Everllence 2025)