Während der Faschingsferien kam es in Tirol zu einem umfangreichen Rettungseinsatz für eine Gruppe aus Augsburg. Zwei Betreuer waren mit mehreren Kindern auf dem Weg zur Reuttener Hütte in etwa 1.700 Metern Höhe, als extremer Schneefall und tiefer Neuschnee das Vorankommen massiv erschwerten. Die Gruppe kam deutlich langsamer voran als kalkuliert, was die Betreuer schließlich dazu zwang, die Tour abzubrechen und Schutz in einer anderen Hütte zu suchen.
Von dort aus wurde die Bergrettung alarmiert, da ein eigenständiger Abstieg unter den herrschenden Bedingungen nicht mehr sicher möglich war. Die Einsatzkräfte evakuierten alle Kinder sowie die erwachsenen Begleitpersonen unversehrt mit Motorschlitten vom Berg. Nach ersten Informationen waren die Betreuer zwar grundsätzlich gut für die Tour ausgerüstet, hatten jedoch die lokale Wetterentwicklung und die massiven Schneefälle der letzten Tage falsch eingeschätzt. In weiten Teilen Tirols herrscht aufgrund der extremen Niederschläge derzeit eine angespannte Lage im alpinen Gelände.