CSU-Neujahrsauftakt: Von Migrationspolitik und Marmeladenglasmomenten

25. Januar 2025 , 17:36 Uhr

Die Augsburger CSU hatte hohen Besuch: Generalsekretär Huber. Der wetterte gegen Schwarz-Grün. Oberbürgermeisterin Weber verzeichnete Positives.

Der Neujahrsempfang 2025 der Augsburger CSU am vergangenen Samstag stand ganz im Zeichen der anstehenden Bundestagswahlen Ende Februar. Festredner und CSU-Generalsekretär Martin Huber, der CSU-Direktmandat für die Stadt Augsburg Volker Ullrich und der Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion Leo Dietz wünschten sich für die Bundestagswahl am 23. Februar eine „handlungsfähige Politik“.

Eigentlich wurde Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in Augsburg erwartet. Doch sein Ersatzgast Martin Huber sprach sich in puncto Migrationspolitik ebenso klar aus, wie man es von der CSU-Spitze Söder kennt. Huber und Ullrich sprachen über die Messerattacke in Aschaffenburg. Es treffe „die kleinsten und unschuldigsten unserer Gesellschaft“, so Huber. Es müsse so konsequenter abgeschoben werden. Auch eine schwarz-grüne Regierung wie die Augsburger sie aus der Stadtpolitik kennen, lehnen beide ab. Gerade hinsichtlich der Migrationspolitik gebe es unvereinbare Ansichten.

Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, versuchte anders als ihre CSU-Kollegen den Blick auf die positiven Entwicklungen in der Stadt Augsburg zu lenken. So verbuchte sie die Wirtschaftspolitik Augsburgs, die Sicherheit Augsburgs, die Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben und die finanzielle Investition in Augsburger Schulen positiv für die Stadtregierung. Sie sprach dabei von sogenannten „Marmeladenglasmomenten“.

Das Parktheater im Kurhaus Göggingen war gut gefüllt – über 600 Gäste aus der Augsburger Politik und Gesellschaft waren gekommen.

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