Der digitale Fortschritt ist in Gersthofen auf der Straße. Am Besuchstag von Bayerns Digitalminister Fabian Mehring präsentierte die Stadt stolz ihr innovatives System zur Erfassung von Straßenschäden – ein Projekt, das vor drei Jahren eigneführt wurde und bayernweit als Vorbild gilt.
Hightech auf vier Rädern Die Funktionsweise des Systems ist so simpel wie effektiv:
Datenerfassung: Smartphones an städtischen Fahrzeugen (wie der Müllabfuhr oder dem Bauhof) filmen während der Fahrt die Fahrbahnoberfläche.
KI-Analyse: Eine intelligente Software vergleicht die Aufnahmen in Echtzeit mit Referenzbildern aus dem Netz und identifiziert so Risse, Schlaglöcher oder Absenkungen.
Effiziente Planung: Die KI erkennt nicht nur den Schaden, sondern erstellt automatisch einen priorisierten Zeitplan für die anfallenden Reparaturen.
Bürgermeister Michael Wörle betont den enormen Mehrwert für die Kommune: „Durch den Einsatz von KI im Straßenmanagement sparen wir wertvolle Zeit in der Verwaltung und können Sanierungen schneller umsetzen.“
Sicherheit geht vor: Datenschutz inklusive Ein zentraler Aspekt bei der Vorstellung war die Datensicherheit. Die Stadt stellt klar: Die Technologie arbeitet absolut datenschutzkonform. Bevor die Aufnahmen im internen System verarbeitet oder gespeichert werden, anonymisiert die Software automatisch alle Gesichter von Passanten und Kennzeichen anderer Fahrzeuge.
Minister Mehring lobte die „digitale Macher-Mentalität“ in Gersthofen, die zeige, wie Technologie den Alltag der Bürger unmittelbar verbessern kann, ohne die Bürokratie aufzublähen.