Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV hat international große Wellen geschlagen. In „Magnifica humanitas“ geht es um die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Im Text spricht Papst Leo von einer Entwaffnung der KI. Es geht vor allem um die Themen Arbeit, Frieden und Wahrheit in der heutigen Zeit. Als Experte für Wissenschaft und Ethik sieht der Augsburger Weihbischof Anton Losinger in dem Schreiben einen großen Wurf.
Im Bereich Arbeit wird die KI viele Arbeitsplätze überflüssig machen und neue schaffen. Die Kirche fordert, dass die Würde des Menschen und soziale Gerechtigkeit im Vordergrund bleiben. Zum zweiten mahnt der Papst, dass KI nicht dazu benutzt werden darf, Fake News und Unwahrheiten zu verbreiten.
Losinger hebt aber auch das Abschlusskapitel über Krieg und Frieden hervor.
Losinger sagt, dass unsere Gesellschaft und auch die Kirche sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz intensiv auseinandersetzen und klug überlegen müssen, wie wir diese neuen Technologien so einsetzen, dass sie zum Wohl und zum Heil der Menschen beitragen.