Der Wintereinbruch hat am vergangenen Wochenende in der Region Augsburg und im Landkreis Donau-Ries eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Überschattet wurde das Geschehen von einem tragischen Unglück bei Eglingen (nahe Nördlingen): In der Nacht auf Samstag verlor ein 19-jähriger Autofahrer auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät; er verstarb noch an der Unfallstelle.
Abgesehen von diesem schweren Schicksalsschlag blieb es bei den restlichen witterungsbedingten Unfällen glücklicherweise bei Leichtverletzten oder Sachschäden. Dennoch hielt die Unfallserie die Einsatzkräfte in Atem:
Hollenbach (bei Aichach): In der Nacht auf Sonntag rutschte ein vollbesetztes Taxi in einer Kurve von der Fahrbahn und blieb in einem Acker stehen.
Sand (bei Langweid): Am Samstagvormittag kam ein Pkw-Fahrer von der Straße ab und landete ebenfalls in einem Feld.
Bei Pöttmes (Johann-Wisrich-Straße): Ein Autofahrer geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum am Fahrbahnrand.
B300 (Aichach – Dasing): Eine Frau verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Aindling: Ein Mann rutschte mit seinem Wagen in einen Gartenzaun.
Zusätzlich verzeichnete die Polizei zahlreiche kleinere Kollisionen, bei denen Autos gegen Verkehrszeichen rutschten. Besonders besorgniserregend: Laut Polizeiangaben waren einige der verunfallten Fahrzeuge trotz der winterlichen Bedingungen noch mit Sommerreifen ausgestattet. Die Beamten mahnen angesichts der Wetterlage zur dringend notwendigen Anpassung der Ausrüstung und der Fahrweise.