Großeinsatz im City Club Augsburg: Drogenfunde nach zweijährigen Ermittlungen

02. Februar 2026 , 14:09 Uhr

Nach umfangreichen Untersuchungen hat ein Großaufgebot der Polizei den Augsburger City Club durchsucht und zahlreiche Betäubungsmittel sichergestellt. Die Razzia gegen den linksalternativ geprägten Club löst nun eine heftige politische Debatte über die Verhältnismäßigkeit aus.

Eine großangelegte Razzia im Augsburger City Club am Samstag hat zur Sicherstellung verschiedener Betäubungsmittel geführt. Nach Angaben der Behörden wurden unter anderem Kokain, Amphetamine sowie weitere synthetische Drogen gefunden. Zudem beschlagnahmten die Einsatzkräfte Bargeld und Datenträger. Der Einsatz war das Ergebnis knapp zweijähriger Ermittlungen, die sich gegen den Betreiber des Etablissements sowie gegen den organisierten Drogenhandel und Konsum innerhalb der Räumlichkeiten richteten.

Rund 200 Polizisten waren an dem Einsatz beteiligt, riegelten den der linksalternativen Szene zugeordneten Club ab und durchsuchten sowohl die Räumlichkeiten als auch die anwesenden Besucher. Im Zuge der Maßnahmen wurden 17 Personen vorübergehend festgenommen. Der City Club ist bekannt für sein vielfältiges Programm, das neben Clubnächten auch Konzerte und Flohmärkte umfasst.

Der Polizeieinsatz sorgt unterdessen für politischen Zündstoff. Vertreter von Grünen und SPD kritisierten das Vorgehen als unverhältnismäßig gegenüber den anwesenden Gästen und forderten eine parlamentarische Aufarbeitung sowie personelle Konsequenzen. Die Polizei verteidigt die Maßnahme hingegen als notwendigen Schritt zur Bekämpfung der lokalen Drogenkriminalität.

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