Vor rund 15 Jahren hat die Bahn die Strecke Augsburg – München für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Betrieb genommen. Einzelne Abschnitte der Lärmschutzwände stammen jedoch teils aus den späten 90er-Jahren. Es hat sich gezeigt, dass die damals eingesetzten Materialien langfristig nicht optimal für die Belastungen durch den Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet sind.
Die neuen Alu-Elemente haben eine deutlich längere Lebensdauer bei gleichem Schallschutz, so die DB InfraGO. Drei Jahre dauert die schrittweise Erneuerung. Start ist am Freitag in Kissing und Mering.
Die Arbeiten finden überwiegend nachts statt. Die Einhaltung der gesetzlichen Lärmgrenzwerte wird durch Gutachter überwacht. Für den Zugverkehr kann es nachts vereinzelt zu verlängerten Fahrzeiten im Nah- und Fernverkehr kommen.