IHK und HWK Schwaben kritisieren Stromsteuer-Entscheidung

04. Juli 2025 , 08:30 Uhr

Die IHK Schwaben übt scharfe Kritik an der Berliner Koalition, weil die versprochene Stromsteuersenkung für Kleinbetriebe und Privatleute ausbleibt. Dies sei ein Bruch eines Wahlversprechens und schwäche den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die IHK Schwaben kritisiert, dass die Berliner Koalition die Stromsteuer nun doch nicht für kleinere Betriebe und Privatleute senkt. Diese Entscheidung wird als eindeutiger Bruch eines Wahlversprechens gewertet.

Reinhold Braun, Präsident der IHK Schwaben, äußert sich dazu verärgert: „Deutschland kämpft mit einer Vielzahl von Wettbewerbsnachteilen. Die im internationalen Vergleich zu hohen Energiekosten tragen maßgeblich dazu bei. Eine Senkung der Energiekosten durch die Reduktion der Stromsteuer für alle Unternehmen und Branchen wäre ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewesen.“

Und die Handwerkskammer Schwaben hört sich ähnlich an: „Unsere Handwerksbetriebe, die tagtäglich dieses Land am Laufen halten, werden wieder einmal benachteiligt.“, das sind die Worte von Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerksammer Schwaben. (…) Textilreinigungen, Kfz-Werkstätten, Gebäudereinigungsfirmen, Friseurbetriebe, Maler- und Lackierbetriebe, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt nicht in der Produktion liegt, gehen leer aus. (…) Es ist nicht das erste „Versprechen“, das gebrochen wurde, so die Handwerkskammer Schwaben, (…) hier [wird] die Chance vertan, eine faire Entlastung in der kompletten Breite der Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen.“

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