Heute heißt es wieder „Ich gehe mit meiner Laterne“. Der 11. November ist der Martinstag. Landauf landab finden wieder Laternenumzüge für Groß und Klein statt, meist angeführt von einem stattlichen Reiter hoch zu Ross. Der Heilige Martin lebte im 4. Jahrhundert und war römischer Soldat. Der Legende nach hat er in einer bitterkalten Winternacht seinen Mantel mit einem Bettler geteilt. Er verließ daraufhin das Militär, ließ sich taufen und wurde später zum Bischof, erzählt Pfarrer Hubert Ratzinger aus Großaitingen.
Er gehört zu den berühmtesten und beliebtesten Heiligen weltweit. Pfarrer Roland Weber aus Augsburg-Oberhausen erzählt uns, was er am Faszinierendsten an Sankt Martin findet.
Bei Laternenumzügen singen die Kinder Lieder über Sankt Martin. Die leuchtenden Laternen symbolisieren dabei das Licht, das Martin mit seinen guten Taten in die Dunkelheit brachte.