Klimacamp in Nördlingen: Erste Konflikte

13. August 2024 , 05:45 Uhr

Nördlinger Klimacamp gestartet: Aktivisten fordern radikale Veränderungen und stoßen auf Widerstand.

In Nördlingen ist ein neues Klimacamp entstanden. Die Aktivisten, die teils aus der Stadt selbst stammen und teils vom ehemaligen Augsburger Klimacamp kommen, haben am Sonntag ihr Camp eröffnet und mit ihren Aktionen begonnen.

Die Forderungen der Klimaaktivisten sind weitreichend: Sie fordern unter anderem eine autofreie Innenstadt, kostenlosen ÖPNV mit einer Taktung von 30 Minuten innerhalb der Stadt und 60 Minuten in die umliegenden Dörfer, ein Essen-retten-Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung, die Reaktivierung alter Bahnstrecken und einen Expressbus zwischen Donauwörth und Nördlingen.

Erste Konflikte: Bereits kurz nach Beginn des Camps gab es erste Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung. Der Oberbürgermeister David Wittner hat laut einem Instagram-Video des Klimacamps das Kochen im Generationengarten untersagt.

Die Klimaaktivisten planen in den kommenden Tagen weitere Aktionen und wollen damit den Druck auf die Stadtverwaltung erhöhen, um ihre Forderungen durchzusetzen.

(Foto: Altes Klimacamp am Augsburger Rathaus. Einige Teilnehmer des Camps sind jetzt in Nördlingen)

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