Klimaprotest in Augsburg: Aktivisten stellen Riesen-Bohrturm auf

24. April 2026 , 06:06 Uhr

Der globale Klimastreik erreicht auch wieder Augsburg: In über 60 deutschen Städten gehen heute Aktivisten auf die Straße. In Augsburg steht dabei vor allem die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Rolle lokaler Energieversorger im Fokus der Kritik.

Fridays For Future protestiert heute wieder in Augsburg. Und nicht nur in Augsburg. In über 60 deutschen Städten gehen die Klimaaktivisten heute auf die Straße, um für eine gerechte und klimafreundliche Energiepolitik zu demonstrieren. Um 16 Uhr wird Fridays For Future auf dem Augsburger Rathausplatz eine Performance veranstalten. Dabei werden die Aktivisten einen 4 Meter hohen symbolischen Gasbohrturm aufstellen. Sie kritisieren damit vor allem Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, die ihrer Ansicht nach fossile Energien zu viel fördert und den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremst.

Auch der Augsburger Konzern Energie Schwaben steht aufgrund des Ausbaus der fossilen Infrastruktur und weiterer Erdgasbohrungen in der Kritik. Da die Stadt Augsburg über die SWA eine Beteiligung von rund 35 % am Konzern Energie Schwaben und dessen Tochterunternehmen Schwaben Netz hält, sehen die Aktivisten auch die neue Stadtregierung in der Verantwortung.

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