Der angekündigte Stellenabbau sei eine Folge der laufenden Restrukturierung und früherer Managemententscheidungen, die das Unternehmen in eine starke Abhängigkeit von einem Großkunden geführt hätten. Zusätzlich verschärften Marktschwankungen die Lage.
Die Gewerkschaft fordert die Geschäftsleitung seit Längerem auf, das Unternehmen breiter aufzustellen, um den Standort langfristig zu sichern. Nun müssten erneut die Beschäftigten die Folgen dieser Fehlentwicklungen tragen.
Als Alternativen zum Stellenabbau nennt die IG Metall unter anderem freiwillige Aufhebungsverträge, Kurzarbeit und eine kollektive Arbeitszeitreduzierung. Aktuell laufen Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan. Die IG Metall kündigte an, diese kritisch zu begleiten und sich weiterhin für faire Lösungen und den Erhalt von Arbeitsplätzen einzusetzen.