In Augsburger Büros und Betrieben wird derzeit eine Frage besonders emotional diskutiert: Wie viel Arbeit ist „genug“? Anlass ist der Begriff der „Lifestyle-Teilzeit“, den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU geprägt hat. Damit gemeint ist die bewusste Entscheidung gegen eine Vollzeitstelle, ohne dass „klassische“ Gründe wie Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen vorliegen. Die MIT fordert, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, um dem akuten Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die Augsburger Journalistin Veronika Götz hat sich dazu bei der IHK Schwaben und in der lokalen Bevölkerung umgehört