Namens-Panne in Kissing: SPD-Kandidatin falsch auf Stimmzettel gedruckt

21. Februar 2026 , 07:31 Uhr

Peinlicher Fehler im Endspurt zur Bürgermeisterwahl in Kissing: Auf tausenden Briefwahlunterlagen wurde der Name von SPD-Kandidatin Gudrun Kneißl falsch geschrieben. Trotz des Buchstabendrehers gibt die Gemeinde nun Entwarnung für alle Wähler.

Kurz vor der mit Spannung erwarteten Bürgermeisterwahl in Kissing sorgt eine Druckpanne für Aufsehen. Auf den bereits versandten Briefwahl-Stimmzetteln hat sich ein Fehler im Namen der SPD-Kandidatin Gudrun Kneißl eingeschlichen: Dort ist fälschlicherweise der Name „Kreißl“ abgedruckt. Insgesamt sind rund 2.000 fehlerhafte Unterlagen bereits an die Haushalte verschickt worden.

Die Gemeindeverwaltung hat den Fehler umgehend eingeräumt und sich bei der Kandidatin sowie den Bürgern entschuldigt. Wichtig für alle Briefwähler: Nach einer rechtlichen Prüfung durch das Landratsamt Aichach-Friedberg wurde bestätigt, dass die fehlerhaften Stimmzettel ihre Gültigkeit behalten. Eine Verwechslungsgefahr sei trotz des Tippfehlers ausgeschlossen.

Wähler, die den Stimmzettel bereits erhalten haben, können diesen also ganz normal nutzen. Auch eine handschriftliche Korrektur des Namens durch den Wähler führt nicht zur Ungültigkeit der Stimme. Neue Briefwahlunterlagen, die ab sofort ausgegeben werden, enthalten bereits die korrekte Schreibweise.

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