Rund 600 Teilnehmer aus ganz Deutschland haben am Samstag in Kissing gegen die Kaninchenhaltung in einem örtlichen Betrieb und gegen Tierversuche demonstriert.
Die Versammlung, die von der Tierschutzorganisation „SOKO Tierschutz“ organisiert wurde, begann mit einer Kundgebung am Kissinger Bahnhof. Der Demonstrationszug führte anschließend über die B2 bis zum Kissinger Rathaus. Dort wurde eine Gedenkminute für die getöteten Kaninchen abgehalten, bei der Tierschützer vier tote Kaninchen vortrugen. Die gesamte Versammlung verlief störungsfrei und friedlich.
Der Protest fand statt, nachdem das ARD-Magazin „Fakt“ vor etwa zwei Wochen in einer Undercover-Reportage gezeigt hatte, dass die Kaninchen in dem Betrieb mutmaßlich grob behandelt wurden.