Rekordhaushalt für 2026: Bezirk Schwaben erhöht die Bezirksumlage

19. Dezember 2025 , 05:29 Uhr

Der Bezirk Schwaben hat für das Jahr 2026 den größten Haushalt seiner Geschichte verabschiedet. Um die massiv steigenden Kosten im Sozialbereich zu decken, steigt der Hebesatz der Bezirksumlage auf 26,9 Prozent. Dies beschloss der Bezirkstag an diesem Donnerstag bei seiner Sitzung im Kloster Irsee.

Der Bezirkstag von Schwaben hat in seiner jüngsten Sitzung im Kloster Irsee die Weichen für das Finanzjahr 2026 gestellt. Angesichts explodierender Kosten im sozialen Sektor wurde ein Rekordhaushalt verabschiedet.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Soziales als Hauptkostenträger:

Der Kern des Haushalts bleibt die soziale Sicherung. Beeindruckende 94 Prozent des Verwaltungshaushalts fließen in diesen Bereich. Die Gründe für den kontinuierlichen Anstieg der Ausgaben sind vielfältig:

Spagat zwischen Notwendigkeit und Rücksicht:

Bezirkstagspräsident Martin Sailer machte deutlich, dass die finanzielle Lage trotz höherer Zuweisungen vom Freistaat Bayern äußerst angespannt bleibt. Dennoch habe man sich bewusst gegen eine noch deutlichere Erhöhung der Umlage entschieden. Ziel sei es gewesen, die Landkreise, Städte und Gemeinden, die diese Umlage finanzieren müssen, nicht über Gebühr zu belasten. Laut Sailer bestehe kaum noch Spielraum für weitere Einsparungen, ohne Kernaufgaben zu gefährden.

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