Rettung für die Altstadt-Bäume: Anwohner am Holbeinplatz werden gegen Hundeurin aktiv

12. März 2026 , 11:56 Uhr

Am Augsburger Holbeinplatz kämpfen Bäume ums Überleben, weil die Bodenübersäuerung durch Hundeurin Rekordwerte erreicht hat. Doch die Anwohner sind kreativ. Mit einer kreativen Stahl-Konstruktion und viel Eigeninitiative setzen sie ein Zeichen für den Umweltschutz im eigenen Viertel.

Hunde sind süß, allerdings können sie ein Probelm werden, wenn es zu viele werden: Am Augsburger Holbeinplatz pinkeln so viele Hunde an die Bäume, dass einige Bäume bereits eingegangen sind, der Boden ist übersäuert. Die Anwohner am Holbeinplatz haben sich daher etwas einfallen lassen. Ulrich Seitz, der Verpächter des Bistros „Gerberei“ am Holbeinplatz

Die Anwohner zahlen die Tröge aus Stahl. Drei Bäume sind bereits abgestorben einer kurz davor.

Dabei hat die Initiative nichts gegen Hunde,

Nun also Ummantelungen mit Stahl-Bänken. Um die anbringen zu dürfen mussten die Anwohner einen Verein gründen und ein sogenanntes „Sondernutzungsrecht“ bei der Stadt Augsburg beantragen.

Auch sonst kümmern sich Die Anwohner des Holbeinplatzes um „ihren“ Holbein-Platz. Ulrich Seitz

Ja, selbst ist der Augsburger. Ulrich Seitz hofft auf andere Augsburger, die ihr Viertel pflegen.

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