Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit bis zu 50 Prozent an den Kosten für ein neues römisches Museum. Jetzt kann Augsburg in die nächste Planungsphase gehen. Drei mögliche Standorte waren zuletzt in der engeren Auswahl. Ein Grundstück in der Nähe der Dominikanerkirche, wo das Römermuseum früher einmal untergebracht war, die ehemalige JVA in der Karmelitengasse oder das Gelände der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei. Alle drei Standorte möchte der Kulturausschuss im Dezember ergebnisoffen diskutieren. In die Dominikanerkirche selbst kann das Römermuseum nicht mehr ziehen, da diese künftig nur noch für Sonderveranstaltungen geöffnet werden soll. Auch einen Zeitplan für die Bauarbeiten gibt es noch nicht.
Ministerpräsident Markus Söder hat aber nicht nur Geld für das Römermuseum versprochen, sondern auch für den Augsburger Eiskanal. Dieser leidet seit Jahren an Wasserknappheit. Um die traditionsreiche Anlage zukunftsfähig zu machen, sind Investitionen in moderne technische Lösungen notwendig. Der Freistaat Bayern hat heute auch hier seine großzügige Beteiligung an diesen Maßnahmen zugesagt.
Und schließlich hat Söder auch grünes Licht für eine Förderung der Fusion der beiden Verkehrsbetriebe von Augsburg und München gegeben. Bis zu sechs Millionen Euro stellt der Freistaat für eine bessere Vernetzung und ein attraktives Angebot für Fahrgäste zur Verfügung.