Die vielen Zugausfälle, Verspätungen bis hin zu den vielen versperrten Toiletten hat das Augsburger Bahnunternehmen Arverio aus unserer Region dazu veranlasst, im Bayerischen Landtag massive Beschwerden gegen die Deutsche Bahn zu erheben. Schon im März hat demnach der Bayerische Landtag die Deutsche Bahn zu einer Stellungnahme gebeten, bei der auch Arverio anwesend war.
Arverio beklagte, laut Augsburger Allgemeine, neben den vielen Verspätungen, auch die vielen defekten Toiletten in den Zügen. So wären im vergangenen Jahr in Donauwörth an 23 Tagen, in Treuchtlingen, durch das viele Züge von und nach Augsburg fahren, an 79 Tagen, also mehr als zweieinhalb Monaten, die Säuberung der Zugtoiletten nicht möglich gewesen. Das heißt die Toiletten in den Zügen waren gesperrt. Die DB InfraGO, würde zudem Baustellen jeglicher Art meist zu spät melden, so dass der Fahrplan seinen Fahrplan einhalten konnte. Das Treffen war zwar schon im März. Erst jetzt kristallisiert sich heraus, wie scharf der Ton bei der Sitzung gewesen sein musste.