Schimmel-Fleisch im Lager: Augsburger Restaurantbesitzer nach Hygiene-Skandal vor Gericht

20. Januar 2026 , 06:11 Uhr

Ekel-Alarm in Augsburg: Ein Supermarkt- und Imbissbetreiber muss sich ab heute vor dem Amtsgericht verantworten. Der Vorwurf wiegt schwer: Er soll massiv verdorbene und verschimmelte Lebensmittel zum Verkauf bereitgehalten haben – trotz mehrfacher Mahnungen der Stadt.

Am Dienstag beginnt am Amtsgericht Augsburg ein Prozess, bei der ein Inhaber eines kombinierten Supermarktes und Imbisses in Augsburg wegen Verstößen gegen das Lebensmittelrecht vor dem Richter steht.

Die Anklage wirft dem Mann vor, vorsätzlich Lebensmittel gelagert zu haben, die nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet waren. Bei Kontrollen stießen die Prüfer laut Bericht unter anderem auf verschimmeltes Fleisch. Besonders brisant: Die Behörden hatten den Betreiber bereits in der Vergangenheit schriftlich abgemahnt und auf die unhaltbaren Zustände hingewiesen – offenbar ohne dauerhaften Erfolg.

Der Weg zum Prozess:

In der Verhandlung wird es vor allem darum gehen, ob der Händler die verdorbene Ware tatsächlich gewerbsmäßig in Umlauf bringen wollte und warum die Hygiene-Mängel trotz behördlicher Intervention nicht abgestellt wurden. Sollte der Einspruch scheitern, könnte das Urteil unter Umständen sogar noch empfindlicher ausfallen als der ursprüngliche Strafbefehl.

Amtsgericht Augsburg Hygiene-Kontrolle Augsburg Imbiss-Kontrolle Lebensmittelrecht Lebensmittelskandal Schimmelfleisch Stadt Augsburg Abmahnung Strafprozess Gastronomie

Das könnte Dich auch interessieren

27.01.2026 75.000 Euro veruntreut: Haftstrafe für Altenpfleger aus Gersthofen Vertrauensbruch mit schwerwiegenden Folgen: Das Amtsgericht Augsburg hat einen 82-jährigen Altenpfleger aus Gersthofen zu einer mehrjährigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Der Mann hatte seine Stellung als gerichtlich bestellter Betreuer missbraucht, um das Vermögen einer Schutzbefohlenen systematisch zu plündern. 27.01.2026 Illegale CBD-Plattform: Augsburger Online-Händler muss 450.000 Euro zurückzahlen Ein 32-jähriger Augsburger hat über anderthalb Jahre ein florierendes Online-Geschäft mit Cannabis-Produkten betrieben – nun folgte die Quittung am Amtsgericht. Trotz eines Umsaztzes von rund 650.000 bleibt dem Mann nichts von seinem Profit: Das Gericht ordnete die Einziehung von fast einer halben Million Euro an. 22.01.2026 Haftstrafe für Mutter nach versuchter Prostitution ihrer Tochter Drei Jahre und sechs Monate Haft: So lautet das Urteil gegen eine Mutter, die ihre kleine Tochter auf Snapchat für Sex angeboten hatte. Erfahren Sie Details zur Urteilsbegründung, den schockierenden Chatverläufen und wie der Partner der Frau den entscheidenden Hinweis zur Überführung gab. 22.01.2026 Schockierender Prozess in Augsburg: Mutter soll 8-jährige Tochter für Sex angeboten haben Abgrundtiefe Vorwürfe vor dem Amtsgericht Augsburg: Eine Frau aus Bobingen soll ihre achtjährige Tochter auf Snapchat für ungeschützten Geschlechtsverkehr angeboten haben. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der Anklage, die sichergestellten Beweise und den mutmaßlichen Deal um 100 Euro.