Schockierender Prozess in Augsburg: Mutter soll 8-jährige Tochter für Sex angeboten haben

22. Januar 2026 , 06:02 Uhr

Abgrundtiefe Vorwürfe vor dem Amtsgericht Augsburg: Eine Frau aus Bobingen soll ihre achtjährige Tochter auf Snapchat für ungeschützten Geschlechtsverkehr angeboten haben. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der Anklage, die sichergestellten Beweise und den mutmaßlichen Deal um 100 Euro.

Am Donnerstag beginnt vor dem Amtsgericht Augsburg ein Strafprozess, der aufgrund seiner emotionalen Schwere und der Grausamkeit der Vorwürfe für großes Aufsehen sorgt. Eine 30-jährige Frau aus Bobingen muss sich wegen der mutmaßlichen Vermittlung ihrer eigenen, damals achtjährigen Tochter zur Prostitution verantworten.

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft stützt sich auf verstörende Chat-Protokolle des Dienstes Snapchat:

Der Fall kam ins Rollen, nachdem Ermittler auf die digitalen Spuren der Frau aufmerksam wurden. Die Öffentlichkeit ist von dem Verfahren teilweise ausgeschlossen, um die Persönlichkeitsrechte des schwer betroffenen Kindes zu schützen. Dem Vernehmen nach droht der Mutter im Falle einer Verurteilung eine langjährige Haftstrafe sowie der dauerhafte Entzug des Sorgerechts.

Amtsgericht Augsburg Bobingen Kinderprostitution Kinderschutz Kriminalpolizei Augsburg Missbrauchsprozess Roland Stingl Snapchat Strafprozess

Das könnte Dich auch interessieren

22.01.2026 Haftstrafe für Mutter nach versuchter Prostitution ihrer Tochter Drei Jahre und sechs Monate Haft: So lautet das Urteil gegen eine Mutter, die ihre kleine Tochter auf Snapchat für Sex angeboten hatte. Erfahren Sie Details zur Urteilsbegründung, den schockierenden Chatverläufen und wie der Partner der Frau den entscheidenden Hinweis zur Überführung gab. 24.02.2025 Tötungsdelikt in Bobingen: 25-Jähriger ersticht Bruder Am Samstagmorgen kam es zu einem tödlichen Streit zwischen Brüdern. Ein 25-Jähriger soll seinen Bruder mit einem Messer erstochen haben. 27.01.2026 75.000 Euro veruntreut: Haftstrafe für Altenpfleger aus Gersthofen Vertrauensbruch mit schwerwiegenden Folgen: Das Amtsgericht Augsburg hat einen 82-jährigen Altenpfleger aus Gersthofen zu einer mehrjährigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Der Mann hatte seine Stellung als gerichtlich bestellter Betreuer missbraucht, um das Vermögen einer Schutzbefohlenen systematisch zu plündern. 27.01.2026 Illegale CBD-Plattform: Augsburger Online-Händler muss 450.000 Euro zurückzahlen Ein 32-jähriger Augsburger hat über anderthalb Jahre ein florierendes Online-Geschäft mit Cannabis-Produkten betrieben – nun folgte die Quittung am Amtsgericht. Trotz eines Umsaztzes von rund 650.000 bleibt dem Mann nichts von seinem Profit: Das Gericht ordnete die Einziehung von fast einer halben Million Euro an.