Sicherheit im Augsburger Nachtleben: CSU und Grüne fordern Einführung einer „Nachtcrew“

18. Oktober 2025 , 07:41 Uhr

Zur Erhöhung der Sicherheit im Augsburger Nachtleben fordern CSU und Grüne die Einführung einer sogenannten „Nachtcrew“ aus ehrenamtlichen Helfern, die als Ansprechpartner bei Problemen und zur Prävention von Übergriffen dienen soll.

Eine „Nachtcrew“ soll nach dem Ausgehen den Nachhauseweg für junge Menschen sicherer machen. CSU und Grüne wollen das Projekt in Augsburg einführen und haben einen entsprechenden Antrag im Stadtrat gestellt.

Die Nachtcrew ist eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern, die am Wochenende abends und nachts in der Innenstadt präsent ist. Junge Leute, die auf dem Nachhauseweg Probleme haben oder Diskriminierung oder Rassismus erfahren, können die Nachtcrew ansprechen. Sie soll auch präventiv wirken, sodass es gar nicht erst zu Übergriffen und Gewalt kommt.

Die Nachtcrew würde weder zur Polizei noch zum Sicherheitsdienst gehören, würde aber gezielt in Streitschlichtung ausgebildet. Ähnliche Modelle gibt es bereits in Erfurt oder in Wien. Auch wenn Augsburg zu den sichersten Großstädten Deutschlands zählt, gibt es immer wieder brenzlige Situationen. Die Nachtcrew könnte hier eine sinnvolle Ergänzung sein, so CSU und Grüne.

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Nahverkehr in Augsburg steht am Donnerstag still Die Gewerkschaft Verdi ruft erneut zum Streik auf. 16.03.2026 Abschied einer Legende: Panther-Star T.J. Trevelyan beendet Karriere Gänsehaut im Curt-Frenzel-Stadion: Nach 15 Jahren im Trikot des AEV hat Kapitän T.J. Trevelyan am Wochenende seine Schlittschuhe an den Nagel gehängt. 16.03.2026 Schwerer Crash bei Affing: Zwei 19-Jährige verunglückt Ein junger Autofahrer verlor kurz nach Mitternacht bei Pfaffenzell die Kontrolle über seinen Wagen und rammte frontal einen Baum. Die Bilanz sind zwei Schwerverletzte und ein Trümmerfeld. 16.03.2026 Frühlingsgefühle auf der Straße: Krötenwanderung in Augsburg und Region startet Die Temperaturen steigen, und damit erwacht das Leben in den heimischen Wäldern und Wiesen. Kröten, Frösche und Molche machen sich nun massenhaft auf den gefährlichen Weg zu ihren Laichgewässern. Hunderte ehrenamtliche Umweltschützer sind ab sofort im Einsatz, um die nützlichen Amphibien sicher über die Straßen zu geleiten.