Söder kündigt erstes Kernfusions-Kraftwerk in Gundremmingen an

13. Januar 2026 , 13:45 Uhr

Ein Paukenschlag für den Energiestandort Bayern: In Gundremmingen soll das erste kommerzielle Kernfusions-Kraftwerk Deutschlands entstehen. Ministerpräsident Markus Söder stellte die ambitionierten Pläne am Rande der CSU-Klausurtagung vor und sieht darin eine Chance auf eine weltweite Vorreiterrolle.

In Gundremmingen soll das erste Kernfusions-Kraftwerk Deutschlands gebaut werden. Das hat Ministerpräsident Markus Söder heute Mittag bei einer Pressekonferenz am Rande der CSU-Klausurtagung im Kloster Banz angekündigt. Es könnte sogar die weltweit erste kommerziell genutzte Anlage ihrer Art sein, sagte Söder demnach.

Die Anlage könnte nach Informationen der Augsburger Allgemeinen Zeitung in etwa 15 Jahren in Betrieb gehen, in den nächsten Wochen wollen die Energieunternehmen RWE und Proxima Fusion eine Übereinkunft unterzeichnen.

Bei der Kernfusion soll Wasserstoff kontrolliert zu Helium verschmolzen werden. Dadurch wird noch mehr Energie frei als bei der Kernspaltung, zusätzlich gebe es deutlich weniger Risiken und kaum radioaktive Abfälle. Allerdings ist die wirtschaftliche Nutzung dieser Technologie noch nicht gelungen. In Deutschland gibt es bislang zwei Versuchsstandorte: Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern und Garching bei München.

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