Die Stadt Augsburg verklagt den Betreiber des Impfzentrums – die Bäuerle Ambulanz – auf Rückzahlung von knapp zehn Millionen Euro. Nach Angaben der Stadt konnten für einen erheblichen Teil bereits bezahlter Rechnungen keine ausreichenden Nachweise erbracht werden. Die Abrechnungen waren zuvor vom Rechnungsprüfungsamt und dem Umweltreferat geprüft worden. Eine außergerichtliche Einigung scheiterte. Deshalb sieht sich die Stadt nun rechtlich verpflichtet, die Forderung vor dem Landgericht geltend zu machen. Die Zahlungen stammen ursprünglich aus Mitteln des Freistaats Bayern zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Auch die Regierung von Schwaben prüft derzeit mögliche Rückforderungen. Die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister während der Pandemie sei zwar gut gewesen, so die Stadt – dennoch müsse der Fall nun juristisch geklärt werden.