Insgesamt werden bis zum Jahr 2030 650 Stellen gestrichen. Damit liegt die Zahl deutlich unter den im Dezember prognostizierten 900 Arbeitsplätzen. Der Abbau trifft den Standort Leipheim (Landkreis Günzburg) mit rund 520 Stellen und Kirchheim (Landkreis Unterallgäu) mit etwa 130 Stellen. Von den aktuell rund 2.150 Arbeitsplätzen sollen mindestens 1.500 erhalten bleiben.
Das Unternehmen setzt auf eine sozialverträgliche Lösung. Die Reduzierung der Belegschaft soll primär durch das Auslaufen befristeter Verträge, Renteneintritte sowie die natürliche Fluktuation erfolgen. Frei werdende Stellen werden in diesen Fällen schlicht nicht mehr neu besetzt.
Hintergrund der Umstrukturierung ist eine verstärkte Automatisierung und die Optimierung der Logistikprozesse. Während menschliche Arbeitskraft in diesen Bereichen ersetzt wird, plant Wanzl gleichzeitig massive Investitionen: Die Werke in Leipheim und Kirchheim sollen modernisiert und ausgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern.