An der berüchtigten Einmündung zur sogenannten Südspange in Schwabmünchen beginnen am kommenden Montag umfassende Umbaumaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Um den bisherigen Unfallschwerpunkt dauerhaft zu entschärfen, wird die bestehende Kreuzung in einen modernen Kreisverkehr umgewandelt, wofür der Bereich ab dem 30. März vollständig gesperrt werden muss. Die Bauarbeiten, die neben dem Kreiselbau auch die Erneuerung von 650 Metern Fahrbahn sowie die Verlegung neuer Versorgungsleitungen umfassen, sollen voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Hauptgrund für diese Investition von rund 800.000 Euro sind die sich häufenden schweren Verkehrsunfälle, die dort in der Vergangenheit beim Abbiegen und Queren auftraten. Durch die neue Verkehrsführung erhoffen sich die Planer eine deutliche Reduzierung der Kollisionsgefahr und einen flüssigeren Verkehrsfluss an diesem wichtigen Knotenpunkt. Finanziell wird das Projekt maßgeblich durch den Freistaat Bayern unterstützt, der einen Großteil der anfallenden Baukosten übernimmt. Für die Dauer der zweimonatigen Sperrung müssen Autofahrer weiträumige Umfahrungen in Kauf nehmen, die entsprechend ausgeschildert werden.