4,5 Millionen Euro nimmt die Stadt Augsburg heuer voraussichtlich durch Temposünder ein und damit über eine Million weniger als gedacht. Das liegt zum einen daran, dass immer mehr Autofahrer sich konsequent an die Geschwindigkeitsregeln halten, zum anderen aber auch daran, dass zwei ältere Messfahrzeuge defekt sind – es wird also weniger geblitzt. Das verkündete Finanzreferent Roland Barth gestern im Finanzausschuss des Stadtrates. In Augsburg wird derzeit heiß diskutiert, ob nach dem Leonhardsberg und der Karlstraße auch am Klinkerberg Tempo 30 eingeführt wird. Die schwarz-grüne Regierungskoalition will damit einen Unfallschwerpunkt entschärfen. Letztes Jahr hat es in der Straße 20 Unfälle gegeben, in diesem Jahr bislang 14.