Teure Phishing-Falle: 35-Jähriger verliert komplettes Kontoguthaben durch Fake-E-Mail

22. Dezember 2025 , 07:53 Uhr

Unter dem Vorwand, das Passwort für sein Online-Konto ändern zu müssen, lockten Betrüger das Opfer am vergangenen Donnerstag auf eine täuschend echte Website. Die Polizei und Banken warnen nun erneut eindringlich: Kreditinstitute fordern niemals per E-Mail oder Link dazu auf, sensible Zugangsdaten oder Passwörter einzugeben.

Die Maschen der Cyberkriminellen werden immer dreister: Ein 35-jähriger Mann ist am vergangenen Donnerstag Opfer einer perfiden Phishing-Attacke geworden.

Der Tathergang:

Prävention: So schützen Sie Ihr Konto

Die Polizei und Banken nehmen diesen Fall zum Anlass, um erneut auf die goldenen Regeln der Internetsicherheit hinzuweisen:

  1. Keine Links in Mails: Banken versenden niemals E-Mails mit Links, die direkt zur Eingabe von Passwörtern oder Transaktionsnummern (TANs) auffordern.

  2. Offizielle Wege nutzen: Geben Sie die Adresse Ihrer Bank immer manuell im Browser ein oder nutzen Sie ausschließlich die offizielle App.

  3. Gesundes Misstrauen: Bei dringenden Aufforderungen zur Kontosperrung oder Passwortänderung sollten Sie stutzig werden. Rufen Sie im Zweifel direkt bei Ihrem Bankberater an.

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