Die Maschen der Cyberkriminellen werden immer dreister: Ein 35-jähriger Mann ist am vergangenen Donnerstag Opfer einer perfiden Phishing-Attacke geworden.
Der Tathergang:
Die Täuschung: Der Mann erhielt eine E-Mail, die optisch exakt seiner Hausbank glich. Darin wurde er dringend aufgefordert, aus Sicherheitsgründen sein Online-Banking-Passwort zu ändern.
Der fatale Klick: Das Opfer folgte einem in der Mail enthaltenen Link, der ihn auf eine gefälschte Website führte. Dort gab er sein altes und das neue Passwort ein.
Der Diebstahl: Nur kurze Zeit später bemerkte der 35-Jährige, dass sein Konto komplett leergeräumt war. Die Unbekannten entwendeten den gesamten Betrag von rund 1.000 Euro.
Die Polizei und Banken nehmen diesen Fall zum Anlass, um erneut auf die goldenen Regeln der Internetsicherheit hinzuweisen:
Keine Links in Mails: Banken versenden niemals E-Mails mit Links, die direkt zur Eingabe von Passwörtern oder Transaktionsnummern (TANs) auffordern.
Offizielle Wege nutzen: Geben Sie die Adresse Ihrer Bank immer manuell im Browser ein oder nutzen Sie ausschließlich die offizielle App.
Gesundes Misstrauen: Bei dringenden Aufforderungen zur Kontosperrung oder Passwortänderung sollten Sie stutzig werden. Rufen Sie im Zweifel direkt bei Ihrem Bankberater an.