Die Kündigung des Theater-Architektenbüros Achatz durch die Stadt Augsburg beschäftigt bald das Landgericht München. Der Termin ist für den 12. November angesetzt. Die Stadt will gerichtlich feststellen lassen, dass die Kündigung rechtmäßig war und keine weiteren Honoraransprüche bestehen. Außerdem sollen mögliche Schadenersatzfragen geklärt werden.
Kritik kommt von V-Partei-Stadtrat Roland Wegner. Er wirft der Stadtverwaltung vor, ohne Beschluss des Stadtrats zu klagen, und sieht ein finanzielles Risiko. Zudem vermutet er einen Zusammenhang zwischen der Kündigung und der früheren Kostenerhöhung um 70 Millionen Euro beim Theaterprojekt.