Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A8 am Mittwochabend, bei dem ein 18-jähriger Motorradfahrer ums Leben kam, hat die Autobahnpolizei Gersthofen weitere Details zum Hergang bekannt gegeben. Den aktuellen Ermittlungen zufolge kollidierte der junge Biker gegen 21:00 Uhr im Bereich der Rastanlage Augsburg-Ost mit einem stehenden Lastwagen. Der 32-jährige rumänische Lkw-Fahrer hatte sein Fahrzeug offenbar auf dem Beschleunigungsstreifen geparkt, um dort eine Ruhepause einzulegen – zwar mit eingeschaltetem Warnblinklicht, aber an einer für das Parken streng untersagten und gefährlichen Stelle.
Der Motorradfahrer konnte den stehenden Sattelzug nicht mehr rechtzeitig umfahren und prallte mit hoher Wucht gegen das Heck des Aufliegers. Er verstarb trotz sofortiger Reanimationsversuche noch an der Unfallstelle. Gegen den Lkw-Fahrer wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter soll nun klären, inwieweit die Sichtverhältnisse und die Position des Lkw zur Unvermeidbarkeit des Zusammenstoßes beigetragen haben.