Traurige Gewissheit an der Donau: DNA bestätigt Fund von vermisstem Feuerwehrmann

13. März 2026 , 16:11 Uhr

Knapp zwei Jahre nach der dramatischen Flutkatastrophe von 2024 gibt es ein wichtiges Puzzleteil im Vermisstenfall des jungen Feuerwehrmanns aus Offingen. Eine vor kurzem bei Dillingen gefundene Hose konnte nun zweifelsfrei dem damals 22-Jährigen zugeordnet werden. Ein DNA-Abgleich brachte am heutigen Freitagmittag die Gewissheit für die Ermittler.

Nach fast zwei Jahren Ungewissheit lieferte ein DNA-Abgleich am Freitagmittag traurige Gewissheit im Fall des vermissten Feuerwehrmanns aus Offingen. Eine vor neun Tagen bei Vermessungsarbeiten am Donauufer bei Dillingen entdeckte Hose konnte durch Gewebeproben zweifelsfrei dem damals 22-Jährigen zugeordnet werden.

Der junge Mann war während des verheerenden Juni-Hochwassers 2024 bei einer Evakuierungsfahrt auf der Mindel verunglückt. Während sich seine Kollegen beim Kentern des Rettungsboots retten konnten, wurde der Helfer vermutlich von den reißenden Fluten mitgerissen und blieb seitdem verschollen. Unmittelbar nach dem Fund der Hose durchkämmten Polizeitaucher den Umkreis der Fundstelle in der Donau intensiv nach weiteren Spuren. Trotz der akribischen Suche konnten bislang keine weiteren Kleidungsstücke oder sterblichen Überreste des Mannes sichergestellt werden.

Für die Angehörigen und die Kameraden der Feuerwehr bedeutet das DNA-Ergebnis nun eine schmerzhafte Bestätigung der Tragödie. Die Ermittler setzen die Untersuchungen fort, um nach so langer Zeit möglicherweise doch noch letzte Antworten zum Verbleib des jungen Mannes zu finden.

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