Die Stadt Augsburg leitet die Sanierung des Knotenpunktes Bergstraße, Promenadestraße und Karl-Nagel-Straße im Stadtteil Göggingen ein. Ein wesentlicher Teil der Planung sieht vor, den weitläufigen Kreuzungsbereich vor der Gaststätte „Berghof“ baulich zu verschmälern. Diese Maßnahme soll Fußgängern das Überqueren der Einmündungen erleichtern und die Verkehrssicherheit erhöhen. Zusätzlich setzt die Stadtverwaltung eine Geschwindigkeitsreduzierung für den motorisierten Verkehr um und verengt die Einmündungen der Seitenstraßen, um Passanten sicherere Wege zu ermöglichen.
Das Projekt greift Ergebnisse einer städtischen Umfrage auf, in der sich Bürger barrierefreie Bushaltestellen und mehr Raum für den Radverkehr gewünscht hatten. Baureferent Steffen Kercher verteidigt die Umgestaltung als notwendigen Schritt zur Modernisierung der Infrastruktur, sieht sich jedoch mit Widerstand konfrontiert. Kritik kommt von der SPD sowie Teilen der CSU, da nach derzeitigem Stand bis zu 15 Autoparkplätze ersatzlos wegfallen. Als Kompensation für die Anwohner prüft die Stadtverwaltung die Einführung spezieller Bewohnerparkzonen. Die Bauarbeiten markieren einen zentralen Punkt in der Neuordnung der Verkehrsführung innerhalb Göggingens.