Wahl-O-Mat für Bundestagswahl verfügbar

06. Februar 2025 , 08:55 Uhr

An diesem Donnerstag wird die Bundeszentrale für politische Bildung den Wahl-O-Mat für die bevorstehende Bundestagswahl freischalten. Dieses Tool ermöglicht es Wählerinnen und Wählern, ihre politischen Ansichten mit den Positionen der verschiedenen Parteien zu vergleichen. Nutzer können zu 38 Thesen angeben, wie sie dazu stehen – ob sie dafür, dagegen oder neutral sind. Zudem haben sie die Möglichkeit, die Thesen unterschiedlich stark zu gewichten. Auf Basis der gegebenen Antworten und Gewichtungen entsteht ein individuelles Meinungsbild, das zeigt, in welchem Maße die Ansichten mit den Positionen der Parteien übereinstimmen. Die Thesen werden von einem Gremium aus ausgewählten jungen Wählern, Politikwissenschaftlern, Statistikern und Pädagogen erstellt, wobei sie sich an den Wahlprogrammen der Parteien orientieren. Nachdem die Parteien die Thesen beantwortet und begründet haben, werden diese Begründungen nochmals geprüft, um Missverständnisse zu vermeiden.

Der Wahl-O-Mat wurde erstmals bei der Bundestagswahl 2002 eingesetzt und fand damals 3,6 Millionen Nutzer. Seitdem ist die Zahl der Nutzer stetig gestiegen.

Hier kommen Sie zum Wahl-O-Mat.

Eine interessante Alternative zum Wahl-O-Mat ist der Real-O-Mat. Dieses Tool wurde entwickelt, um Wählerinnen und Wählern dabei zu helfen, die Partei zu finden, die am besten zu ihren Interessen passt. Um dies zu erreichen, können Nutzer 20 Fragen beantworten, die sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Gesundheit, Wirtschaft, Migration und Sicherheit befassen.

Der Real-O-Mat wurde von der Rechercheplattform FragDenStaat in Zusammenarbeit mit Organisationen wie abgeordnetenwatch und Wikimedia ins Leben gerufen. Im Gegensatz zum Wahl-O-Mat, der sich auf die aktuellen Wahlprogramme der Parteien konzentriert, analysiert der Real-O-Mat, wie die Parteien in der letzten Wahlperiode im Bundestag abgestimmt haben. So wird beispielsweise untersucht, wie die Parteien zu Fragen wie dem Mindestlohn von mindestens 12 Euro oder der Speicherung von IP-Adressen für drei Monate positioniert waren.

Hier kommen Sie zum Real-O-Mat.

 

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