Warnstreik in Augsburg: ÖPNV steht am Donnerstag weitgehend still

18. März 2026 , 16:22 Uhr

Pendler in Augsburg müssen sich erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Donnerstag zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Während Busse und Straßenbahnen im Depot bleiben, gibt es für Freitag vorsichtige Entwarnung – trotz Arbeitsniederlegungen in den Werkstätten.

Der öffentliche Nahverkehr in Augsburg steht vor einer erneuten Zerreißprobe, da die Gewerkschaft Verdi für diesen Donnerstag, den 19. März 2026, zum Warnstreik aufgerufen hat. Swa-Pressesprecher Jürgen Fergg

Am darauffolgenden Freitag wird der Arbeitskampf zwar in den Werkstätten fortgesetzt, dies soll jedoch laut Angaben der Stadtwerke kaum spürbare Auswirkungen auf den regulären Fahrbetrieb haben.

Als Entlastung für die Bürger stellt die swa an den Streiktagen ihre gesamte Leihrad-Flotte „swabi“ für jeweils 30 Minuten kostenlos zur Verfügung. Zudem weitet der Ridesharing-Dienst „swaxi“ seine Einsatzzeiten aus und steht bereits ab 9:00 Uhr morgens zur Verfügung. Fahrgäste werden gebeten, auf Regionalbusse des AVV oder die Züge der DB und BRB auszuweichen, die vom Streik nicht betroffen sind.

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