Politisches Ende nach 25 Jahren: Wählervereinigung Pro Augsburg löst sich auf
Die einstmals einflussreiche kommunalpolitische Kraft Pro Augsburg zieht die Konsequenzen aus anhaltenden Mandatsverlusten. Nach einem internen Beschluss wird die im Jahr 2001 gegründete Bürgervereinigung vollständig abgewickelt.

Die Wählervereinigung Pro Augsburg löst sich auf. Pro Augsburg wurde 2001 gegründet und stellte 2008 mit Peter Grab einen Bürgermeister gestellt, bekam sechs Stadtratssitze und bildete eine Koalition mit der CSU. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der errungenen Stadtratsmandate aber stetig ab. Grund sind unter anderem die vielen neuen Wählervereinigungen und die steigende Konkurrenz im bürgerlichen Lager, so Pro Augsburg nach Eigeneinschätzung, aber auch die sinkende Bereitschaft von Unternehmern sich politisch zu engagieren.
Für die aktuelle Periode gelang es noch über eine gemeinsame Liste, Iris Steiner (FDP) in den Stadtrat zu bekommen. Vergangene Woche wurde die Auflösung beschlossen.
