Bain Capital übernimmt Mehrheit an VW-Motorentochter Everllence
Der US-Finanzinvestor Bain Capital hat sich im Bieterwettstreit um die VW-Motorentochter Everllence durchgesetzt und übernimmt eine knappe Mehrheit am Unternehmen. Volkswagen bleibt mit 49 Prozent beteiligt und erzielt aus der Transaktion rund 7,4 Milliarden Euro.

Der US-Finanzinvestor Bain Capital hat sich im Bieterwettstreit um die VW-Motorentochter Everllence durchgesetzt. Wie der Volkswagen-Konzern in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, übernimmt Bain eine knappe Mehrheit am Augsburger Unternehmen.
Volkswagen behält weiterhin 49 Prozent an Everllence und bleibt damit mittelfristig beteiligt. Der Verkauf bringt dem Konzern nach eigenen Angaben insgesamt rund 7,4 Milliarden Euro ein. Dieser Betrag setzt sich unter anderem aus dem Verkauf der Mehrheitsbeteiligung sowie einer Neubewertung im Rahmen der Transaktion zusammen.
Everllence beschäftigt rund 16.000 Mitarbeitende und ist auf große Schiffsmotoren sowie Generatoren für Rechenzentren spezialisiert. Bain Capital hat zugesichert, die deutschen Standorte mindestens bis Ende 2030 zu erhalten und betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.
