Tierische Einsätze für die Berufsfeuerwehr Augsburg
Ungewöhnliche tierische Einsätze für die Feuerwehr Augsburg: Eine große Spornschildkröte an einer Mülldeponie und eine lebende Schlange, die zunächst für eine Gummivariante gehalten wurde, sorgten für Aufsehen. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Tiere – die Herkunft beider Reptilien ist bislang unklar.

Eine ungewöhnliche Tierrettung hat die Feuerwehr Augsburg beschäftigt: In der Nähe einer Mülldeponie ist eine große Spornschildkröte gefunden worden. Das Tier war offenbar ausgesetzt worden oder ausgebüxt – woher die etwa 50 Zentimeter lange und rund 30 Kilogramm schwere Schildkröte stammt, ist bislang unklar.
Die Einsatzkräfte suchten nach einer passenden Unterkunft. Nach mehreren Telefonaten erklärte sich schließlich die Tierklinik in Gessertshausen bereit, die Schildkröte aufzunehmen und fachgerecht zu versorgen.
Die Feuerwehr bittet den Besitzer, sich zu melden. Auch Hinweise zur Herkunft des Tieres werden entgegengenommen.
Die Spornschildkröte ist die größte auf dem afrikanischen Festland lebende Landschildkrötenart. Sie stammt aus der Sahelzone südlich der Sahara. Experten warnen: Die Tiere sind keine Haustiere zum Streicheln. Ausgewachsene Spornschildkröten können sehr kräftig werden, brauchen viel Platz und sind nur für erfahrene Halter geeignet.
Gummischlange entpuppt sich als echte Schlange
Ein ungewöhnlicher Fund hat am Sonntagabend die Berufsfeuerwehr Augsburg beschäftigt. In der Äußeren Uferstraße im Stadtteil Oberhausen entdeckte ein Passant neben einem geparkten Auto eine etwa einen Meter lange, orangefarbene Schlange.
Zunächst hielt der Mann das Tier für eine Gummischlange und stupste sie vorsichtig mit dem Fuß an. Dabei stellte sich heraus: Die Schlange war tatsächlich lebendig. Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte fingen das Tier sicher ein und stellten fest: Es handelte sich um eine Kornnatter. Die Schlangenart ist nicht giftig und wird häufig als Haustier gehalten.
Die etwa einen Meter lange Schlange wurde anschließend an den Reptiliennotruf des Wassersterns übergeben. Dort bleibt sie, bis geklärt ist, woher sie stammt und wer ihr Besitzer ist.
