100 Tage Suchthilfezentrum Oberhausen: Stadt Augsburg zieht erstes Zwischenfazit

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Anna Kondratenko / Stadt Augsburg

Die Stadt Augsburg zieht ein erstes Fazit zum neuen Süchtigen-Treff im ehemaligen Pfarrzentrum St. Johannes im Augsburger Stadtteil Oberhausen. 100 Tage hat der jetzt geöffnet. Der neue Treffpunkt sollte die Süchtigen vom Oberhauser Bahnhof abziehen und außerdem ein umfassenderes Betreuungsangebot für die Süchtigen bieten, zum Beispiel Suchtärzte und Streetworker vor Ort und auch größere Räume.

Laut Stadt fällt das erste Fazit überwiegend positiv aus: Das neue Suchthilfezentrum wird von täglich rund 100 Süchtigen besucht, am Helmut Haller Platz würden weniger Süchtige sein und die Beschäftigten des Süchtigentreffpunkt würden sehr gute Arbeit leisten, so Ordnungsreferent Frank Pintsch. Für ein umfassenderes Fazit sei der Bewertungszeitraum noch zu kurz, so die Stadt weiter.

Die Stadt gesteht aber ein, dass es noch Optimierungspotenzial gibt. So hatten sich Anwohner beschwert, dass Spritzen und teils Fäkalien im Umfeld und in Gärten wären und der Suchttreffpunkt angeblich auch zusätzliche Süchtige anziehen würde. Das waren teils bereits Befürchtungen der Anwohner im Vorfeld gewesen. Die Stadt hält dagegen, dass es zum Beispiel Hausmeister und Vertreter des Ordnungsamts vor Ort gibt und die öffentlichen Plätze und Gehwege wie geplant öfter gereinigt werden als zuvor.

(Bürgerversammlung zum Süchtigentreff)

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von Veronika Götz
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