Abriss des Kongressparkhauses in Augsburg gestoppt

Der Teilabriss des Kongressparkhauses in Augsburg ist vorerst gestoppt. Das Amtsgericht hat eine einstweilige Verfügung erlassen und die Arbeiten untersagt. Zuvor war bereits rund ein Viertel des Gebäudes abgerissen worden. Hintergrund ist ein Eigentümerstreit innerhalb der Gemeinschaft. Ein Minderheitseigentümer hatte den Eilbeschluss beantragt, der Mehrheitseigentümer will dagegen vorgehen. Wie es weitergeht, ist offen.

Die Stadt Augsburg steht im engen Austausch mit den Beteiligten und bewertet die Lage fortlaufend neu. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit vor Ort. Sollte der Baustopp länger andauern, will die Stadt die Stabilität des Gebäudes erneut prüfen und bei Gefahren reagieren. Parallel laufen Überlegungen zur künftigen Entwicklung des Areals am Wittelsbacher Park – unter anderem mit Blick auf einen möglichen Mobilitätshub.

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von Sarah Nägele
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