Ärger am Wahltag: Machen private Abschlepp-Dienste am Holbein-Gymnasium Kasse?
Ein kurzer Gang zur Wahlurne wurde für eine Augsburgerin zur teuren Falle. Während die Stadt einen neuen Stadtrat wählte, patrouillierte ein privater Abschleppdienst auf dem Lehrerparkplatz des Holbein-Gymnasiums. Die Betroffene spricht von Abzocke – und sie ist nicht das einzige Opfer der harten Linie von „Schnell 24“.

Eine unglaubliche Geschichte spielte sich rund um die Wahl ab. Private Abschleppunternehmen scheinen zunehmend Kasse in Augsburg zu machen.
Das Wahllokal von Christine Bühler aus Augsburg war am Sonntag das Holbein-Gymnasium. Sie parkte mit ihrem Auto auf dem Lehrerparkplatz davor, und dachte, dass das an einem Sonntag ok ist, zumal der Parkplatz offen war. Aber als sie nach keinen zehn Minuten wieder kam, war ihr Auto auf einem Abschleppwagen (siehe Foto).
Der Fahrer war von einem privaten Abschleppdienst, in diesem Fall von “Schnell 24”. Solche privaten Abschleppdienste können Ladeninhaber, Institutionen oder auch Privatmenschen mieten, um unerlaubt geparkte Autos von ihren Privatparkplätzen abschleppen zu lassen.
Also ein eigentlich nachvollziehbares Ziel, nämlich dass private Parkplätze frei bleiben, kann von Abschlepp-Unternehmen offenbar ausgenutzt werden, um möglichst viel Kasse zu machen. Christine Bühler schreibt, einer ihrer Bekannten erging es ähnlich. Die Frau brachte ihren Sohn am Abend zum Sporttraining zur Turnhalle des Holbein-Gymnasiums.
Ist das Vorgehen des Abschleppdienstes bzw. in diesem Fall auch der Schule in Ordnung oder riecht das nach Geschäftemacherei des Abschleppdienstes und ist unfair? Schreibt uns!
