Brandbrief aus der Region: 34 schwäbische Krankenhäuser meutern gegen Finanzkürzungen

11. Juni 2026 , 06:05 Uhr

Die wirtschaftliche Situation der Kliniken in Schwaben spitzt sich dramatisch zu. In einem gemeinsamen offenen Brief schlagen 34 Krankenhäuser aus der Region Alarm und warnen eindringlich vor den verheerenden finanziellen Folgen der geplanten Krankenkassenreform.

34 schwäbische Krankenhäuser haben sich In einem offenen Brief gegen die Krankenkassenreform gerichtet und gegen die Belastungen für die Krankenhäuser, die in ihren Augen dadurch entstehen. Demnach würden durch die Reform den Krankenhäusern bereits kommendes Jahr 4,6 Milliarden Euro fehlen. Bis zum Jahr 2030 10,5 Milliarden.

Gerade jetzt müssten die Krankenhäuser aber in Digitalisierung, Cybersicherheit, Personalgewinnung und neue Geräte und Versorgungsstrukturen investieren. Viele Kliniken arbeiten zudem bereits defizitär. Statt der Kürzungen schlagen die Krankenhäuser zum Beispiel vor, weniger dokumentieren zu müssen, was auf eine Arbeitszeitverkürzung hinauslief, Personalvorgaben zu vereinfachen und noch mehr digital zu arbeiten und Daten zu vernetzen.

Hier geht’s zum Brief: 

Bürokratieabbau Krankenhaus Gesundheitsversorgung Augsburg Kliniksterben Bayern Krankenhauskrise Schwaben Krankenkassenreform

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