Dillingen: Bonaventura-Gymnasium schafft Stegreifaufgaben ab

12. Oktober 2024 , 05:35 Uhr

Damit ist das Gymnasium die erste Schule im Landkreis, die auf Exen verzichtet.

Die unangekündigten Tests standen seit langem in der Kritik, da sie bei Schülern zu hohem Stress würden, so die Gegner.

Das Ziel des Bonaventura-Gymansiums ist klar: Schüler sollen nicht durch Druck und Angst zum Lernen motiviert werden, sondern durch intrinsische Motivation und individuelle Förderung. Durch die Abschaffung von Stegreifaufgaben soll eine entspanntere Lernatmosphäre entstehen, in der sich Schüler besser entfalten können.

Die Entscheidung des Gymnasiums stößt auf breite öffentliche Aufmerksamkeit. Auch die Politik diskutiert das Thema: Kultusministerin Anna Stolz sprach sich bereits für eine Abschaffung von Stegreifaufgaben aus, während Ministerpräsident Markus Söder eine andere Position vertritt.

Bildung Dillingen Eltern Gymnasium Kultusministerium Lehrer Lernen Ministerpräsident Motivation Schule Schüler Stegreifaufgaben Stress

Das könnte Dich auch interessieren

05.04.2025 Hohe Nachfrage, weniger Lehrer: Herausforderungen im katholischen Religionsunterricht Augsburg Obwohl sich viele Kinder in Augsburg für den katholischen Religionsunterricht anmelden, stehen die Verantwortlichen vor Herausforderungen wie Lehrermangel und gesellschaftlichen Veränderungen. Der heutige Tag der Religionslehrkräfte widmet sich diesen Themen. 04.02.2025 Bischof Ulrich Realschule in Augsburg mit neuem Konzept Die Schüler arbeiten eigenständig, der Lehrer ist Lerncoach. 22.12.2025 Rückkehr der Bunker: Geplantes Munitionslager auf dem Lerchenberg bei Zusamaltheim Auf dem Lerchenberg bei Zusamaltheim, an der Grenze zwischen den Landkreisen Dillingen und Augsburg, steht eine Reaktivierung der historischen Bunkeranlagen bevor. Ab dem kommenden Jahr könnten dort bis zu 900 Tonnen Munition gelagert und perspektivisch auch entsorgt werden. 10.12.2025 Vertuschter Vaterschaftstest bei Dillingen: Bewährungsstrafe für Vater Der Betrug flog auf, als die Mutter des Kindes ein Foto des Mannes sah. Zum Zeitpunkt des Betrugs schuldete der Vater bereits über 8.000 Euro Unterhalt.