Die Sprengung der beiden Kühltürme des Atomkraftwerks Gundremmingen ist gut verlaufen. Um Punkt 12 Uhr mittags stürzten die beiden 160 Meter hohen Türme im Abstand von 15 Sekunden in sich zusammen.
56.000 Tonnen Stahlbeton müssen jetzt verräumt und zu Schotter recycelt werden. Rund 30.000 Zuschauer haben das Jahrhundert-Ereignis live vor Ort mitverfolgt.
Erleichterung auch bei den Sprengmeistern. Diese hatten schon befürchtet, dass Nebel die Sicht verhindern könnte, doch das Wetter spielte mit. Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers RWE waren 1.800 Löcher für rund 600 Kilogramm Sprengstoff in die Kühltürme gebohrt worden.
Die Polizei berichtet über keinerlei Behinderungen oder Probleme.
Für Radio Augsburg waren David Kempin und Roland Stingl mit vor Ort: