Im Vorfeld der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters am 22. März positionieren sich die ausgeschiedenen Kandidaten Martina Wild (Grüne) und Andreas Jurca (AfD) zur künftigen Stadtspitze. Das vorläufige amtliche Endergebnis sieht Eva Weber (CSU) mit 34 Prozent und Florian Freund (SPD) mit 19,9 Prozent in der finalen Entscheidung. Eine Unterstützung durch die dritt- und viertplatzierten Bewerber bleibt jedoch aus.
Andreas Jurca (AfD) geht in seiner Bewertung über eine bloße Enthaltung hinaus. Er sieht in keinem der beiden verbliebenen Bewerber die Chance auf eine reale Veränderung der aktuellen politischen Lage in Augsburg und zieht daraus eine deutliche Konsequenz für seine Wählerschaft:
Auch von Seiten der Grünen gibt es keine Orientierungshilfe für die anstehende Wahl. Martina Wild begründet die verweigerte Wahlempfehlung ihrer Partei insbesondere mit der Bündnispolitik der Augsburger SPD. Die Zusammenarbeit von Florian Freund mit der Gruppierung WSA ist aus Sicht der Grünen ein unüberwindbares Hindernis:
Damit steht das Augsburger Wahlvolk vor einer Stichwahl, bei der die unterlegenen Lager keine Wahlempfehlung für einen der beiden verbliebenen Kandidaten aussprechen.