Hippotherapie wird in Zukunft nicht mehr nur auf Pferden gemacht, sondern auch auf Robotern. Der Augsburger Roboterbauer Kuka hat zusammen mit der österreichischen Firma „intelligent motion“ einen Rehabilitationsroboter entwickelt. Das Gerät ahmt die Bewegung eines Pferderückens im Schritt-Tempo nach. Der Patient sitzt dabei auf einem Sattel-ähnlichen Sitz und muss seine Hüfte wie bei der pferdegestützten Therapie mit den Bewegungen des Geräts anpassen. Der Vorteil des Roboters: Er ist schneller einsetzbar und auch für Menschen mit Angst vor Pferden geeignet. Hippotherapie wird vor allem bei Patienten nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Trauma oder Multipler Sklerose empfohlen, um wieder mobiler zu werden.