Nach den bisherigen Erkenntnissen verlor ein 67-jähriger Autofahrer vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw überquerte mit hoher Geschwindigkeit die Mittelinsel des Kreisverkehrs sowie einen angrenzenden Graben und prallte schließlich gegen eine massive Steinabgrenzung auf dem Gelände eines Schnellrestaurants.
Diese Abgrenzung verhinderte laut Polizeiangaben, dass das Fahrzeug in den Außenbereich der McDonald’s-Filiale vordrang. Der Fahrer des Wagens erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und wurde umgehend medizinisch versorgt. Weitere Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden an Fahrzeugen und Infrastruktur wird auf rund 36.000 Euro geschätzt.
Im Rahmen der Unfallaufnahme durch die Polizei ergab sich zudem ein unerwarteter Nebenschauplatz: Ein weiterer Autofahrer, dessen Wagen durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt wurde, blieb zwar unverletzt, besaß jedoch keine gültige Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.