Sirenentest in Augsburg und Regionam Donnerstag: Bayernweiter Probealarm um 11 Uhr
Um Punkt 11 Uhr wird es laut in Schwaben: Sirenen heulen, Warn-Apps schlagen Alarm und Handys vibrieren. Der bayernweite Warntag im März dient dem Härtetest der Infrastruktur. Landrat Martin Sailer betont die Wichtigkeit der Übung – doch eine Besonderheit bei der Entwarnung sorgt dieses Mal für technische Unterschiede.

Am Donnerstag steht Bayern ganz im Zeichen der Sicherheit: Um 11:00 Uhr wird der erste von zwei jährlichen landesweiten Probealarmen ausgelöst. In der Stadt Augsburg sowie in den Landkreisen der Region werden zeitgleich die verschiedenen Warnmittel getestet. Ziel ist es, die technische Funktionsfähigkeit von Sirenen, Warn-Apps (wie NINA oder KATWARN) und dem Mobilfunkdienst Cell Broadcast zu prüfen und aufeinander abzustimmen. „Dieser landesweite Probealarm bietet uns die Gelegenheit, die Technik zu überprüfen und gleichzeitig das Bewusstsein der Bevölkerung für Warnsignale weiter zu stärken“, erklärt der Augsburger Landrat Martin Sailer die Bedeutung der Übung.
Eine Besonderheit beim diesjährigen Testlauf ist die Erprobung des Entwarnungssignals über die Sirenenanlagen. Hierbei gibt es jedoch eine technische Einschränkung: Der einminütige Dauerton zur Entwarnung wird nicht flächendeckend zu hören sein. Viele ältere Sirenenmodelle in der Region befinden sich derzeit noch im Nachrüstungsprozess, um diesen speziellen Ton technisch überhaupt wiedergeben zu können. Für den Ernstfall gilt grundsätzlich die Empfehlung der Behörden: Bewahren Sie Ruhe und schalten Sie das Radio ein (z. B. Radio Augsburg), um offizielle Informationen und Handlungsanweisungen zu erhalten.
